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Die grausamen Drogen-Experimente der CIA

Im Herzen des Kalten Krieges verschwanden Geheimnisse hinter dicken Mauern der Stille. Was als tragischer Sturz eines Wissenschaftlers begann, entpuppte sich Jahre später als dunkles Kapitel geheimer Experimente, das die Grenzen von Ethik und Macht auf erschreckende Weise überschritt.
Der Tod von Frank Olson im Jahr 1953 wurde zunächst als Unfall oder Suizid abgetan, doch die Wahrheit kam erst Jahrzehnte später ans Licht: Er war Teil eines verdeckten CIA-Programms zur Gedankenkontrolle. Im Rahmen von MK ULTRA suchte die CIA nach Methoden wie LSD, Hypnose und psychologischer Manipulation, um menschliches Verhalten zu steuern. Unter Leitung von Sidney Gottlieb wurden tausende Menschen – oft ohne ihr Wissen – Drogen verabreicht, darunter Gefangene, Patienten und Minderheiten. Grausame Experimente fanden an Universitäten und in psychiatrischen Kliniken statt. Als 1973 viele Dokumente vernichtet wurden, schien die Wahrheit für immer verloren – doch zufällig erhaltene Akten enthüllten das Ausmaß. Die Familie Olsons und andere Opfer kämpfen bis heute um Anerkennung, während staatliche Aufsicht weiterhin unzureichend bleibt.
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Frank Olson war am MK ULTRA-Programm beteiligt und wollte es offenlegen.
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Die CIA testete LSD an Unwissenden für Gedankenkontrolle.
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Zufällig entdeckte man unvernichtete Dokumente, und die Öffentlichkeit erfuhr allmählich über das Geheimprogramm zur Bewusstseinskontrolle.